Brüssel-Bits 4: Das Hotel

An der Stelle sollte ich vorab ehrlich sein: Mir geht es nicht unbedingt ums Hotel, ich schreibe hier wie so oft eher über mich. Ich bin kein Hotel-Mensch. Ich komme nun einmal rein familärerweise aus einem Umfeld, in dem eher Ferienwohnungen ein Ding sind und Hotels ab zwei Sternen aufwärts wie ziemlich unnötiger Blinky-Blinky-Bullshit wirken, bei dem man sich allenfalls ärgert, dass sie neben dem Designerbett zu wenig Kochgeschirr bereitstellen.

Und nun war ich mehr oder weniger erstmals klassischer Wochenendtourist und wollte nur ein gutes Bett haben.

Ozie und ich hatten uns im Aparthotel Brussels Centre Monnaie eingenistet, schon alleine, weil die Anzahl an Deppenleerzeichen auf dem Stand von 2017 war.

 Kunst im Zimmer unseres Hotels. Quelle: Sash

Kunst im Zimmer unseres Hotels. Quelle: Sash

Für all die Profi-Hotelnutzer sei anzumerken, dass das Hotel nur am Rande der Innenstadt liegt und man am Mobiliar durchaus Gebrauchsspuren erkennen kann. Für Menschen indes war das eine super Wahl. Abgesehen vom selbstverständlichen Grundservice war das Frühstücksbufett vielfältig und schon eine kleine Eincheck-Verwechslungs-Geschichte (ohne Stress für uns!) wurde uns mit belgischen Waffeln vergütet. Waffeln! Mehr Trueness ist auf diesem Planeten nicht zu finden!

Zudem erwies sich die vermeintliche Innenstadtferne als Witz, da sich die Brüsseler Innenstadt als für Berliner gefühlt ein Fußballfeld umfassend herausstellt. Das Hotel trohnt direkt über einer Metro-Station, man verbrennt kaum 12 kcal auf dem Weg zu Manneken Pis und seine Schwester Jaenneke Pis ist auch bei Starkregen nahezu trocken zu erreichen.

Falls dieses Hotel also mal den besten Preis anbietet: Kann man machen!

 Unser Ausblick direkt auf eine Einkaufspassage. Quelle: Sash

Unser Ausblick direkt auf eine Einkaufspassage. Quelle: Sash