Lampen!

Gestern war der (vorerst?) letzte große Ikea-Einkauf vor dieser immer noch etwas unwirklich wirkenden Baby-Geschichte angesagt. Teile vom Kinderzimmer und unzählige sonstige Kleinigkeiten, die die Wohnung noch etwas schöner machen.

Darunter sage und schreibe sieben (!) Lampen, bzw. Lampenschirme.

Ja, wir haben eine große Wohnung. Eine, die unter Fünfzimmerwohnung läuft, aber schon der hier in Berlin gängige Begriff Fünfraumwohnung ist da irreführend, da es bei genauerer Betrachtung quasi zehn Räume sind, auch wenn nur fünf Zimmer.
Denn dazu kommen Küche, Bad, Zweit-WC und zwei deutlich abgetrennte Flure.

Die Räume wollen alle beleuchtet sein, aber wir waren in alter WG-Tradition bisher pragmatisch und haben die Raumbeleuchtung weitgehend mit "Licht!" gleichgesetzt. Will heißen: Malerfassungen.

Ja, wir wohnen hier seit über 10 Jahren und die meisten Lichtquellen sind bisher einfache  Fassungen mit Birnen drin. Und um ehrlich zu sein: Im Laufe der Zeit gewöhnt man sich ziemlich daran - selbst wenn man wie ich gute zwei Meter misst und damit recht nahe an die Teile rankommt. Vielleicht dann sogar besonders, denn Lampenschirme brauchen Platz nach unten und auch wenn mir das Ducken bei Türrahmen z.B. in Fleisch und Blut übergegangen ist, ist es zweifelsohne praktisch, das nicht auch bei allen Lampen noch mit einplanen zu müssen.

Aber als angehende Eltern sind auch wir vom Nestbautrieb befallen und wer überhaupt wird nicht schwach, wenn fürs erste Kind Lampenschirme mit lustig-bunten Tiermotiven winken?

Und wenn man die Wohnung eh schon zur Hälfte renoviert ...

Naja, so wie es jetzt aussieht, bleiben nach der Installation aller gestern gekaufter Artikel nur zwei Malerfassungen übrig: Eine in Ozies Atelier und eine im Saarland, unserem Zweitklo. Es riecht also beinahe nach so was ähnlichem wie Zivilisation hier. Punk ist offensichtlich tot. ;)