Gärten der Welt 1

Ich hätte über die Gärten der Welt schon vorletzte Woche schreiben können, denn da hab ich es das erste Mal überhaupt dorthin geschafft. Jetzt halt heute, wo wir das zweite Mal da waren - weil wir inzwischen eine Jahreskarte haben.

Ja, ich weiß, das ist jetzt etwas schnell eskaliert. Fangen wir von vorne an. Die Gärten der Welt sind so in etwa der Eiffelturm Marzahns: Das Motiv, das alle hervorkramen, wenn es mal darum geht, irgendwas nicht negativ darzustellen. Folglich nutzen es vor allem Politiker und Vermieter.

 Der Kontrast zur Umgebung ist ein Highlight für sich. Quelle: Sash

Der Kontrast zur Umgebung ist ein Highlight für sich. Quelle: Sash

Obwohl der Bezirk bei weitem nicht nur eine nette Ecke hat, sind die Gärten halt eine andere Größenordnung. Letztes Jahr zur IGA umgestaltet, aber auch davor schon weit überregional bekannt. Hat uns jetzt 10 Jahre trotzdem nur so mäßig interessiert, weil es halt einfach Gärten waren. Ohne Option zum Gemüseanbau. Was soll das?

 Ein eher lauter Garten. Quelle: Sash

Ein eher lauter Garten. Quelle: Sash

Nun hat aber natürlich mit Herrn Baby ein neuer Spieler die Arena betreten, was dann zum Beispiel dazu führte, dass auch sein Opa mal einen Abstecher nach Berlin gemacht hat ... und was macht man mit Rentnern, die nicht mehr so gut zu Fuß sind?

Naja, unser Plan war irgendwas mit Blumen, dann in eine Seilbahn setzen und zack - Bier!

 Vogelkäfig made in China. Quelle: Sash

Vogelkäfig made in China. Quelle: Sash

So viel sei gesagt: Das hat in den Gärten der Welt funktioniert, wenngleich man das Bier besser selbst mitbringt, so rein preislich.

Naja, vor allem stellt man dann aber auch fest, dass das zum einen wirklich nicht die hässlichsten Gärten sind, sie sich aber zudem ehrlich verdammt gut zum Ausruhen eignen. Und das ist mit einem Minimenschen ja auch ein Wert an sich. Also haben wir nach unserem ersten Besuch beschlossen, uns eine Jahreskarte zu machen und schnell wiederzukommen.

 3 Autos auf 200m²: "Los Angeles Garden" gibt sich authentisch. Quelle: Sash

3 Autos auf 200m²: "Los Angeles Garden" gibt sich authentisch. Quelle: Sash

Das war dann heute. Und abgesehen davon, dass wir uns einen Haufen leckere Snacks gekauft haben, um die dann mitsamt dem kompletten Rucksack zu Hause stehen zu lassen, war es super. Insbesondere, weil wir dann ja eine Notfall-Currywurst inhalieren mussten.

 Ersatzfrühstück. Ganz furchtbar. ;) Quelle: Sash

Ersatzfrühstück. Ganz furchtbar. ;) Quelle: Sash

Es war zwar nicht so heiß wie vor anderthalb Wochen, wir mussten den Wasserspielplatz nicht wirklich in Anspruch nehmen, um heil wieder zum Ausgang zu finden, aber ein bisschen rumchillen ging dann doch:

 Unterschiedliche Müdigkeitsstadien anschaulich illustriert. Quelle: Sash

Unterschiedliche Müdigkeitsstadien anschaulich illustriert. Quelle: Sash

Da sich das mit der Jahreskarte so derb anhört: Der Park hat einen recht gepfefferten Tages-Eintrittspreis von 7,00 Euro pro Person. Die Jahreskarte im Abo kostet 20,00. Wenn man nur 10 Minuten dorthin braucht und denkt, man würde gerne wiederkommen, ist das nicht wirklich eine schwere Entscheidung. Und man kann dort auf fast allen Wiesen picknicken, es stehen sogar haufenweise Stühle und Tische rum. Man kann es sich da ernsthaft gut gehen lassen.

Und deswegen die 1 im Titel. Wir werden wiederkommen.

 Zum Abschluss ein Baum. Quelle: Sash

Zum Abschluss ein Baum. Quelle: Sash