Ja wer jetzt eigentlich?

Ich, Sascha Bors, Jahrgang ’81, Abi 2002, Schuhgröße 50, atme weitgehend selbständig und bin verheiratet.

Außerdem schreibe ich, bislang vor allem über privates und politisches, sowie über die Arbeit, die es mir finanziell ermöglicht, an der Erdoberfläche und dennoch regengeschützt zu leben.

Die ersten Schritte auf dem Weg zum Autor – damals noch in Stuttgart – verliefen bei mir wie beim Großteil der Bevölkerung weitgehend fremdbestimmt durch so genannte „Fibeln“, daraufhin erfolgten ebenso typisch Tagebucheinträge, Briefe und andere Werke, die schon des Jugendschutzes wegen nur von meinen Eltern oder meinen kriminellen Freunden gelesen werden durften.

Der erste eigene PC kam erst mit der Volljährigkeit, der erste Internetanschluss drei Jahre später. Anschließend entstanden erste Online-Texte und erste Homepages. Nebenbei verlief meine Kraftfahrerkarriere vom Behindertenfahrdienst über einen Sicherheitsdienst bis hin zum Taxifahrer so exzellent, dass ich das eigentlich notwendige Soziologiestudium einfach übersprungen habe.

Ich bin im Besitz eines gültigen Staplerscheins, den ich allerdings nur zum Sortieren offener Rechnungen wirklich benötige.

Seit meinem Umzug im Jahr 2007 wohne ich im beschaulichen Stadtteil Berlin-Marzahn, der außer Fassadenklettern und Fernsehen im Grunde nur Lesen und Schreiben als Hobby zulässt.

Als grundsätzlich an fast allem interessierter Mensch habe ich im Laufe der Zeit viel gesehen, viel gelesen und meinem Inzwischen gefestigten Schreibstil ist unschwer zu entnehmen, dass immerhin nicht alles davon pornografischer Art war und ich bin guter Dinge, dass ich im Laufe der nächsten Jahre mein wichtigstes Ziel erreiche:

Eine große Anzahl von Lesern mit einem FDP-Wähler- und Nazi-Anteil unter 1%.